4.Trainingslager Tabarz

 

 

21.-25. November 2002

 

 

 

                   

Mit völlig neuer Ausrüstung rückten wir am Mittwoch in Tabarz an, um alle Vorbereitungen für das diesjährige Trainingslager zu treffen. Die aus den 3 Vorjahren bekannten Trainingsstrecken von 4,5 bzw. 10 km wurden präpariert, was sich nach den ersten Herbststürmen nicht immer ganz einfach gestaltete. Umgestürzte Bäume mussten gerückt  und die riesigen Krater der Baumwurzeln aufgefüllt werden.  

                   

                                    Rudel von Stephan Berghöfer                                                        Rudel von Manu und Gunter Vorpahl    

Da war es schon gut, dass bereits am Mittwoch zwei Musher angereist waren und mit Jörg zum "Streckemachen" ausrückten. Vielen Dank an dieser Stelle an Gunter und Stephan!  Am Donnerstag reisten dann nach und nach weitere Gespanne an und ich verabschiedete mich erst mal für einen Tag, da mich ein Magen/Darm Virus zu einem Bettaufenthalt nach Hause zwang. Zum Glück konnte ich am Samstag wieder kommen und habe auch niemanden weiter infiziert.  

                   

                                    Claudia Wolf mit ihrem Rudel                                                        Tino Lesser und Doghändler Robert

                    

                                    Frank Kemper und sein Team                                                      das 2-Hundeteam der Familie Pohmer

                     

                                    "Huskyman" Thorsten Muth                                                            Thorsten und "Ballast" Bine

Der Wettergott meinte es ganz gut mit uns, wir bekamen zwar nicht den bestellten Schnee, aber es regnete auch nicht. Die Strecke aber war wie in den vergangenen Jahren alles andere als trocken, so dass sich Musher, Hunde und Mitfahrer immer eine große Portion Sommersprossen holten.  

                    

                                   Nanouk -  Rüde von Jürgen Ebenau                                            mein Yeti, der alles unter Kontrolle hatte

Ein Wiedersehen gab es nicht nur für Nanouk und Yeti, die zwei Geschwister-Rüden aus unserem Wurf. Auch viele Musher kannten sich aus den vergangenen Trainingslagern und Rennen. Neue Gesichter gab es aber auch in diesem Jahr und und ich glaube sie fühlten sich ganz wohl bei uns.

                    

                                    Ralf Molau beim Anspannen                                                            Sabine Sommer als Mitfahrerin

Wer gerade nicht sein eigenes Team bewegte, betätigte sich als Doghändler oder Mitfahrer bei Musherkollegen, traf sich auf ein Bier oder Glühwein mit Gleichgesinnten oder erklärte den  staunenden Besuchern das eine oder andere über den Schlittenhundesport.

                    

                    Christian, Thomas und Thorsten (versteckt das Bier !)                                "Hasi" Peter Sommer als Jungmusher

Das Familie Sommer ihren Sohn Peter fleißig als Nachwuchsmusher trainieren ließ, hatte sich als goldrichtig erwiesen. Denn nach dem reichlichen Genuss von Trappermilch und anderer alkoholischer Köstlichkeiten stürzte Hermann bei einer unaufschiebbaren Verrichtung so unglücklich, dass eine gebrochene Hand das Ergebnis war. Nun fährt "Hasi" das 6-Hunde-Sommerteam und Hermann wird wohl mit Rocco spazieren gehen müssen.

                    

                                        Stephan kurz vorm Start                                                            Kerstin Jugel mit ihrem Powerteam

Ich glaube gefallen hat es wohl allen, wenn auch viel Material in die Brüche ging.  Zu größeren Vorfällen mit ernsthaften Folgen kam es nicht, abgesehen von dem Eindringen der 3 Pferde-Planwagen in unser abgesperrtes Trainingsgebiet. Hier hätte es wahnsinnig gefährlich werden können, unverantwortlich, wer dennoch einen zweiten Versuch wagt, der zum Glück rechtzeitig verhindert werden konnte. 

Wir haben auch in diesem Jahr keinen Tierarzt benötigt und die Haftpflichtversicherung könnte uns dann im nächsten Jahr einen Bonus gewähren.

                    

                                    Lagerfeuer am Samstagabend                                                            Chef vom Ganzen     Jörg    

 

Zum Schluß ein ganz großes Lob an Jörg, der trotz meines gesundheitlichen Ausfalles, alles zu jeder Zeit im Griff hatte, nicht zuletzt durch die ständige Hilfsbereitschaft aller anderen Teilnehmer.

                                                                                    Moni

 

P.S. Hier noch ein Gruß an Einen, der wohl aus Ärger und Boshaftigkeit uns immer nichts Gutes wünscht und mich ständig mit hämischen E-Mails und Gästebucheinträgen bombardiert. Es war sehr schön in Tabarz, sicher auch, weil der uns allen gut bekannte Querulant und Intrigant fehlte!!!