Bericht über die Trans Thüringia (von Rolf am 28.02.2012)
Bericht über die Trans Thüringia
(von Cati am 07.03.2012)
Nun ist die TT 2012 schon wieder Geschichte. Unsere Gespräche drehen sich aber noch um dieses tolle Ereignis, das wir zum ersten Mal miterlebt haben. Eine wunderbare Woche gemeinsam mit den Hunden und Gleichgesinnten haben wir verbracht und unser persönliches Ziel erreicht—mit den Hunden gesund ankommen. Wir haben 166km mit dem jungen Team als Tourenfahrer geschafft, darauf sind wir stolz.
Die Anreise erfolgte am 10.2.bei bitterkalten -20° und schon im Dunkeln.
Zunächst haben wir den falschen Stake out in Ermangelung von Schildern und Einweisern angefahren-aber schnell wurde alles geklärt und wir fanden den richtigen Platz. Am nächsten Tag konnten wir relaxt die Ankunft der anderen Musher beobachten und uns mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut machen. Die Spannung stieg, was uns denn morgen erwartet.
Anmeldung am Nachmittag unkompliziert, und nach der offiziellen Eröffnung im Start/Zielbereich gab es ein tolles Eröffnungsessen. Wer da hungrig geblieben war, war selbst schuld.
Am ersten Renntag war strahlender Sonnenschein, und ich war aufgeregt wie vor jedem Rennen. Unsere 4Malis waren entspannt und lauffreudig. Dann ging es los, über eine Wiese leicht bergab und die Hunde rasten los. Über die Straße war ein Teppich ausgelegt—Passage ohne Probleme und ab in den Wald. Die erste Kurve irritierte meine Hunde-warum rechts fahren, wenn von vorn ein Gespann kommt, das doch sehr interessant ist?! Noch beim Sortieren der Hunde und überzeugen, dass es rechts lang geht, überholte mich ein Gespann. Das konnte ich nutzen, die Hunde wollten hinterher. Wir fanden unseren Rhythmus, alles lief prima, wir konnten gut überholt werden.
In einer Kurve sah ich plötzlich ein Gespann am Rand und der Schlitten „klebte“ an einem Baum. Da war mir mulmig, denn ich musste ja an den Hunden vorbei, die zwar weit am Rand standen, ich war aber nicht sicher, wie meine reagieren. Nachdem ich per Handy Hilfe für die Musherin gerufen hatte, half sie mir vorbei, dabei fiel ich noch vom Schlitten—die Nerven lagen blank. Die Hunde wollten nur vorwärts und laufen. Es ging gut weiter bis zum nächsten Chaos: Kurve-versteuert und wieder vom Schlitten gefallen. Und das Gespann lief ohne mich weiter-ich war fertig. Zum Glück half mir Kerstin Jugel, sie hatte mit ihrem Gespann gerade pausiert und konnte meine Rasselband aufhalten. Nochmals Danke!
Alles gut gegangen, ich war froh. Trotz Kälte kam ich mächtig ins Schwitzen und musste erst mal verschnaufen.
Ab jetzt ging es super, gleichmäßig liefen meine 4 Malis. Da ich mir das Überholen nicht so richtig zutraute, blieb ich mit einem Gespann zusammen und wir fuhren gemeinsam. Kurz vorm Ziel war ich mutig und habe überholt-und kam erleichtert im Ziel nach 30km an. Hunde waren fit und ich kaputt und glücklich.
Der zweite Tag fing wieder chaotisch an: gleich nach dem Start stand ein Gespann am Rand und ich musste vorbei. Nachdem wir vorbei waren, dachte sich meine Hündin-mal schauen, warum die da stehen-und kehrte um. Eine kleine Beißerei ging los, in dessen Folge ich die Hündin rausnehmen musste und das andere Gespann aufgegeben hat. Der Musher hat es zum Glück nicht so tragisch genommen:“so sind halt Malis“ und meine Entschuldigung angenommen.
Ich bin mit den 3Jungs weitergelaufen, 25 km ohne Zwischenfälle, ich konnte den tollen Trail trotz Nebel genießen. Nachmittags bin ich nicht gestartet, wollte den Hunden nicht zuviel zumuten. Obwohl die Fahrt in die Dämmerung und Ankunft im Dunkeln ein besonderes Erlebnis für die Teilnehmenden war.
Der 3.Tag lief deutlich besser, diesmal ohne Zwischenfälle, ich wurde auch entspannter beim Überholen. 30km gut geschafft.
Den Erholungstag am Mittwoch brauchten wir alle-Hund und Musher. Die Umsetzung nach Masserberg lief problemlos dank hervorragender Organisation.
Der 4.Renntag begann wieder mit herrlichem Sonnenschein. Der Weg zum Start war etwas lang, wir waren überpünktlich und mussten warten. Dann ging es auf einen herrlichen Trail-super präpariert und schön breit, einfach toll. Die Hunde liefen locker und entspannt, es machte riesigen Spaß. Die 27km vergingen ohne Probleme und ich freute mich auf den nächsten Tag.
Auch da lief es gut, bis auf den Moment, wo meine Hündin nach Siegmundsburg zurück wollte, weil wir ja im Urlaub vor 2Jahren auch dort lang gefahren sind. Aus Gnatz wollte sie dann malamutentypisch nicht weiter und war durch nichts zu überzeugen. Zwangspause, und dann gings zum Glück aber ohne Probleme weiter. Unterwegs trafen wir nur nette Skifahrer oder Wanderer, man kam auch mal kurz ins Gespräch über die Hunde und das Rennen.
Den Biwak haben wir nicht mitgemacht, doch die begeisterten Erzählungen derjenigen, die die Nacht bei den Hunden verbrachte haben, machten mich neugierig. Im nächsten Jahr….wer weiß!!
Am letzten Tag war mieses Wetter, Nebel, Niesel oder Schneeregen. Wir Tourenfahrer hatten diesmal ein Zeitfenster für den Start und konnten den Tag locker angehen. Die Hunde waren etwas müde und sie brauchten diesmal eine Weile, bis sie im Laufrhythmus waren. Wir kamen gut im Ziel an und waren glücklich, dass wir jeden Tag durchgehalten haben.
Wir als MSC waren übrigens neben dem DSLT der am stärksten vertretene Verein. Für den MSC starteten: Lothar Kallasch, Robert Delor, Frank Nikisch, Rolf Ewald, Joachim Köring und ich.
Eine tolle Woche mit vielen neuen Erfahrungen ging schnell vorbei. Dank der tollen Organisation des DSLT lief alles reibungslos, meines Wissens gab es keine größeren Probleme. Schon im Vorfeld gab es immer Informationen zum Rennen. Beim Rennen war immer ein Ansprechpartner da, Wasser wurde sogar gebracht (in Neustadt).Und die Musherabende waren toll.
Für uns steht fest-im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.
Caterina Klinkhart
Bericht über die Trans Thüringia (von Susi am 05.03.2012)
Trans
Thüringia 2012 11.-18.02.2012
Für uns
sollte es die 2. Trans Thüringia sein, ich war anfangs gar nicht so sicher, ob
ich mich darauf freuen sollte. Zum einen wurden so viele Erinnerungen an die
Trans Thüringia 2010 wach, wo unsere Leithündin so krank wurde und später
verstarb (Nierenversagen), zum anderen bedeutet es im Vorfeld so umfangreiches
Training... ich als Doghandler sehe mich da immer
stundenlang mit den Rentnerhunden durch den Wald spazieren bis es dunkel
wird- kalte Füße bis unser Team endlich auftaucht...Außerdem waren wir beim
letzten Mal die Einzigen aus unserem Verein, da vermisst man schon etwas.
In diesem
Jahr war da Einiges anders. Aus unserem Verein meldeten sich in der Klasse Pulka
mit 2 Hunden Robert Delor, in der Klasse LT 1 (3-4 H.) Rolf Ewald mit seinen
Grönies, in LT 2 (5-7 Hunde) Frank Nickisch sowie in der LT Offen (8-12 H.)
Joachim Köring. In der Tourenklasse starteten Caterina Klinkhart und wir.
Als wir
anreisten war traumhaftes Winterwetter und wir fanden auch einen super Platz, wo
wir fast alle beieinander standen, sogar unser Fan und Fotograf Stefan stand
dabei. Am Samstag wurde die 13. Trans Thüringia feierlich bei eisigen – 18°
gefühlten -30° -eröffnet.
Sonntag ging
dann der erste Starter- unser Robert- 11 Uhr auf den 40 km langen Trail.
Bei
strahlendem Sonnenschein und unwahrscheinlich vielen Zuschauern war die Stimmung
einfach perfekt. Was bei einem Sprinterrennen fast undenkbar wäre, hier aber
kaum jemand störte, waren die langen Wege bis zum Start. Das Starterfeld war
einfach beeindruckend:
fast 80
Starter , wobei Musher auch aus Frankreich, NL, Italien, Schweiz, Österreich und
Belgien angereist waren. Alle 4 Nordischen Rassen waren vertreten: Siberian
Huskies, Malamuten, Samojeden und sehr beeindruckende Grönlandhunde.
Unsere Hunde
sahen nach dem 40 km Lauf super aus, machten einen fitten Eindruck, doch am
Abend hatte unsere kleine Shari Durchfall, ein Zeichen, dass sie diesen hohen
Anforderungen noch nicht gewachsen ist. Wie all unsere Hunde ist auch sie aus
dem Tierheim, doch ist sie erst seit 4 Monaten bei uns und dies war ihr 1.
Rennen. Also wird sie ein paar Tage pausieren.
Da wir 4 sehr
junge Hunde in unserem Gespann haben, Lu ist gerade 18 Monate, entschieden wir
uns für die Tour, da man hier immer die Möglichkeit hat, den kürzeren Trail zu
fahren. Hier geht es nur darum möglichst viele km zu fahren. Starter in den
Leistungsklassen müssen immer die volle Strecke fahren und das Biwak mitmachen.
Sollte jemand einen Tag pausieren, die Strecke verkürzen oder das Biwak nicht
mitmachen, fällt er automatisch in die Tourenklasse.
Am 2. Tag
sollten 2 Etappen gefahren werden, von jeweils 25 km. Die 1. Etappe wurde 9 Uhr
gestartet, die 2. sollte eine Etappe in die Nacht sein, denn die Gespanne
kamen erst im Dunkeln wieder. Nach der Etappe am Morgen humpelt unser Leithund
Smokie leicht, sicher hat er sich vertreten, so entschließen wir uns die
Nachtetappe auszulassen. Robert ist heute etwas geknickt, denn sein Rüde scheint
dem mentalen Druck nicht gewachsen zu sein und läuft nicht weiter. Dabei hat
Robert nur einen Wunsch: seinen Hund zu motivieren, hier aufgeben zu müssen wäre
eine große Enttäuschung. Rolf kommt mit Stirnlampe aus dem Dunkeln und strahlt.
Er schwärmt von der tollen Nachtfahrt und ist sehr zufrieden mit seinen Hunden.
Sie laufen
super Zeiten, sein größter Konkurrent ist aus Frankreich und hat 4 sehr
stattliche, wunderschöne Grönies. Rolf hat nur wenige Minuten Rückstand und hat
beobachtet, dass sein Mitstreiter bergauf neben dem Schlitten herläuft- Hut ab
vor dieser sportlichen Leistung.
Er möchte ja
gern mit ihm mal kommunizieren, aber leider gibt es da die Sprachbarriere...
Später jedoch bietet sich für ihn die Möglichkeit, da jemand dolmetschen kann.
Michael L.- der Franzose ist Dozent an einer Sportschule, Bergsteiger und
Stabhochspringer. Er lädt Rolf nach Frankreich ein... Toll das trotz sportlichem
Ehrgeiz auch solch ein Austausch möglich ist. Unter den Mushern ist eine gute
Stimmung, man schaut sich die Hunde genauer an, denn ihnen verdanken wir all das
hier ... Das Organisationsteam ist ständig am ackern, Strecke sichern,
Zeitnahme, Wasser bereitstellen, Listen erstellen... ich bewundere
Carmen, die den ganzen Tag in der Kälte am Mikro steht und die Leute unterhält.
Auch eine Tierärztin ist ständig auf dem Platz- die Trans Thüringia ist wirklich
hervorragend organisiert. Auch am 3. Tag läuft alles prima. Zuerst starten die
Tourenfahrer, die langsamsten zuerst- dies macht man, damit die Streckenposten
nicht zu lange stehen müssen. Auch in den Leistungsklassen gilt dieses
Prinzipen. Manchmal ist es sehr mühsam und bedeutet für die Hunde Stress, denn
so kommt es ständig, manchmal bis zu 15 Überholungen. Dadurch lernen es jedoch
die Hunde schnell und es gibt kaum Probleme. Die Zeiten der schnellsten Gespanne
sind sehr beeindruckend, so fährt Rainer Galm 40 km in 2 Stunden und 7 Minuten.
Ich freu mich wenn unsere Hunde gut rein kommen. Cati strahlt auch immer, wenn
sie mit ihren “Fellmützen” vom Trail kommt und auch Robert konnte seine Hunde
motivieren und folgt ihnen mit Pulka und Skiern.
In der Nacht
zum Mittwoch gab es Neuschnee. Heute ist Ruhetag, bzw. Alle setzen sich mit Sack
und Pack in Bewegung und ziehen von Neustadt nach Masserberg. Damit es kein
Chaos gibt, koordiniert auch das das Organisationsteam. Es klappt alles wie am
Schnürchen und hier in Masserberg bietet der tief verschneite Wald eine tolle
Kulisse. Hier ist der Trail an den folgenden 3 Etappen jeweils 42 km lang, für
die Tourenfahrer bietet sich die Möglichkeit auch 27 oder 18 km zu fahren. In
der Nacht vom Freitag zum Samstag findet das Biwak statt. Alle Musher der
Leistungsklasse und die Tourenfahrer, welche es möchten, campieren nach den 42
km im Freien. Dazu ist natürlich die entsprechende Ausrüstung erforderlich. Rolf
hat sich gut vorbereitet, macht sich dennoch Sorgen um seine Hunde, denn es
wurde Nieselregen vorausgesagt. Alle Hunde werden mit Strohlagern und Futter
versorgt, die Musher bauen ihr Zelt auf. Für sie gibt es Essen am Lagerfeuer,
welches auch Wärme spendet. Hier unter dem freien Himmel sind die Musher ihren
Hunden ganz nah.. und sie alle finden bald zur Ruhe, denn ihnen stecken bereits
214 km in den Knochen. Am letzten Tag wird von 2 Stellen gestartet:
von der
Fuchsbaude, wo das Biwak stattfand und vom Stadion. Am Zieleinlauf ist allen die
Begeisterung in die Gesichter geschrieben. Auch ich bin stolz, denn meine Hunde
haben 191 km geschafft. Lothar hat unser junges Team gut beobachtet und nicht
überbeansprucht. Wir sind alle glücklich und genießen den Abend, als es im Hotel
eine feierliche Abschlussfeier mit Büffet und tollen Fotos auf der Leinwand
gibt. Für uns steht fest, dass wir wiederkommen, beim nächsten Mal werden auch
wir versuchen in der Leistungsklasse zu bestehen. Ein Dank nochmal an das
Organisationsteam der TT, ich habe kaum ein Rennen erlebt, was so perfekt
organisiert war.
Susanne
Kallasch MSC e.V.
MSC Kalender 2012 können immer noch bestellt werden!!!
Schlittenhunde und Musik beim Trappercamp im Eisenberger Mühltal zum längsten Weihnachtsmarkt Deutschland
Vom 10. bis 11.12 2011 warteten acht Huskies, Liedermacher
Wilfried Mengs und seine Tochter Laura sowie der „sibirische Weihnachtsmann Orje
Zurawaski an der Amtsschreibersmühle auf ihre Besucher. Denn der Eisenberger
Wilfried Mengs selbst ein Musher und seine Freunde bereicherten mit ihrem
Trappercamp die Angebote beim Weihnachtstal noch um eine weitere Attraktion. Mit
dabei waren Gina und Gunter Hesse, ein Ehepaar aus Schloßvippach bei Sömmerda,
die viel Interessantes zu ihren Tieren erzählt hatten. Beispielsweise, dass sie
das Vielfache ihres Körpergewichts ziehen können und dass sie sehr kinderlieb
sind und sich gern stundenlang streicheln lassen. Wie sie gehalten und gepflegt
werden. Sie beantworteten geduldig die vielen Tausend Fragen der interessierten
kleinen und großen Besucher. Die acht Sibirien Huskys ließen es sich sehr gern
gefallen stundenlang gekrault zu werden, auch wenn der Besucherstrom manchmal
doch ganz schön viel war. Wilfried Mengs (bekannt in unseren Reihen durch die CD
„Good Mush“), seine Tochter Laura und der "sibirische Weihnachtsmann" Orje
Zurawski (Schauspieler, Sänger oder Komödiant vom AmVieh Theater e.V.) sangen am
Lagerfeuer mit den Gästen. Natürlich wird im Kessel am Feuer auch die berühmte
Trappersuppe gekocht. Einen Tag gab es Chili con Carne und den anderen Tag eine
kräftige grüne Bohnensuppe mit reichlich Bauchspeck. Dazu brauchten wir auch
einen Doghändler. Leider hatte es nicht geschneit, dennoch hatten wir nachts
unter null Grad. Es war nur Reif auf der Wiese aber die Huskys wurden auf jeden
Fall angespannt um Wagen ziehen. Den Kindern hatte es riesigen Spaß gemacht,
obwohl sie ganz schön durch geschüttelt wurden.
Der Erlös aus diesen Fahrten wurde dem Kinderhospiz
Mitteldeutschland in Tambach Dietharz gespendet.
www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de
Das bedeutet, dass die Huskys an diesen beiden Tagen insgesamt 112 Kilometer gelaufen sind. Eine Runde betrug zwischen zwei und drei Kilometer. Somit haben sie 56 Kinder transportiert und das jeweils mit einem Vierer-Team über eine sehr holprige Wiese, wo vorher Pferde darauf waren, die genug Abdrücke hinterlassen hatten, welche in der Nacht gefroren sind. Vielleicht kann sich jetzt jeder vorstellen, was die acht Huskys geleistet hatten. Wir sind ganz stolz auf unsere Hunde! Hier waren sie mehr gefordert, als auf einem Sprintrennen. Über eine kleine Verschnaufpause freuten sich alle. So ein Tag oder besser gesagt so ein Wochenende ist doch ganz schön anstrengend ob für die Tiere oder die Menschen. Jedenfalls war es aber auch ein sehr schönes Wochenende und wir hoffen es hat den Besuchern des Weihnachtstals genau so viel Spaß gemacht wie uns. Ich denke wir sind den flutenden Menschenmassen gut begegnet und haben einige, nicht so leicht zu vergessene und nachhaltige Eindrücke bei den Besuchern hinterlassen. Wir freuen uns auf das nächstemal, wenn wir wieder unterwegs sind mit unserem „Trappercamp“!
Die acht Huskies ( Dena, Esky, Filou, Grizzlo, Hanuk, Iron, Jester und Kavic), Wilfried Mengs, Laura Mengs, Gina und Gunter Hesse
Houndwelpen (am 01.09.2011)
Ich gebe in zwei Wochen einige GTH Welpen gesund, geimpft und gechipt ab.
Die Kontakt e-Mail lautet:
larsviertel@gmx.de
auch gerne bei Fragen. LARS VIERTEL
Buchempfehlung (von Susi Kallasch am 04.09.2010)
Buchvorstellung
"In die Dämmerung " von Marco Schetter

Zu unserem Trainingslager am vergangenen Wochenende (9./10.Mai`09) besuchte uns Marco Schetter, der dieses Buch geschrieben hat. Er hatte hier die Gelegenheit mal wieder Hunde zu riechen, die er wie man merkte, ganz schnell ins Herz geschlossen hatten. Und wir lernten ihn kennen und sein interessantes Buch, was wir nur allen sehr empfehlen können. Auf ca. 280 Seiten beschreibt er seine Erlebnisse als Guide für Schlittenhundetouren in Lappland.
Susi hat den Kontakt hergestellt und das Buch schon angefangen, sie war auch während unseres Trainingslagers immer wieder mit der Brille auf der Nase im Wohnwagen verschwunden...
Hier ein kurzer Einblick:
Mark lebt seit jeher in der Stadt und immer größer wird sein Wunsch nach einer Veränderung. Er will etwas tun und wagen, nur nicht eintönig dahinleben. Doch wie tut man und wagt man? Eines Tages bekommt er unverhofft die Chance, einen alte Traum leben, die er kurzerhand nutzt. Er geht in den Norden, um weit draußen in den Wäldern Lapplands mit Schlittenhunden zu arbeiten. Doch dort muss er bald feststellen, dass nicht alles so schön ist wie er es sich vorher erträumt hatte. Die Erzählung taucht tief ein in die bläuliche Dämmerung des nordischen Winters und in die Geschehnisse im Camp und erzählt über die Realität, die hinter einen Traum steckt, über Begegnungen und Freundschaften. Sie ist komisch und tragisch, spannend und schwärmerisch, und sie ist erfüllt von Liebe, der Liebe zum Land, zu den Hunden und Marks Liebe zu Lena. Es ist auch eine Begegnung mit den Einwohnern finnisch Lapplands und ihren Eigenheiten.
Und ? Neugierig geworden ?
Wer dieses Buch gerne kaufen möchte, kann sich an Susi Kallasch wenden, es kostet 19,90 und ist auch über den "Projekte-Verlag" in Halle zu erwerben.