auf dieser Seite stellt www.musher.de und www.schlittenhund.eu aktuelle "NOTFELLE" vor
Kira
(aktualisiert am 05.03.2011)

Kira ist eine 11 Monate alte Huskyhündin, die umständehalber von der jetzigen Besitzerin in liebevolle Hände abgegeben wird. Da Kira ehemals aus dem Tierheim kommt und als Welpe in einer Tasche ausgesetzt wurde, sollte sie jetzt in ein endgültiges Zuhause vermittelt werden. Also bitte nur melden, wenn Ihr der Kleinen ein artgerechtes, lebenslanges Bleiben zusichern könnt! Noch wohnt sie bei der jetzigen Besitzerin in Halle, diese möchte sie nicht erst wieder ins Tierheim geben!
Alle weiteren Infos bitte bei Kathrin Reinicke erfragen: 0163/1317369
Email: kathrin.reinicke@gmx.de
![]()
Ice
(aktualisiert am 21.01.2011)

Wunderschöner zweijähriger Huskyrüde (unkastriert) geb. am 03.11.2008 in der Türkei sucht dringend ein neues artgerechtes Zuhause, da er sonst in 14 Tagen leider ins Tierheim einziehen muß! Er ist z.Z. noch beim Besitzer, der aber wieder in die Türkei reist.
Eigenschaften: Ausgeglichenes, gutmütiges Wesen, sehr menschenbezogen,
zugänglich und sehr verschmust, verträglich mit Hündinnen und Rüden, kein
dominantes Verhalten, gelehrig.
Kann
schon alleine bleiben, verhält sich ruhig, ist kein Kläffer und zerstört nichts.
Hat sich, noch in der Türkei lebend, liebevoll um die Hundebabys einer
Nachbarhündin gekümmert. Grundgehorsam: kennt die Kommandos „Sitz und Stopp“
Die Familie (Deutsch-Türken) pendeln oft zwischen Deutschland und der Türkei hin
und her und können so dem Tier nicht gerecht werden und wollen den Hund in guten
Händen wissen. Der Hund ist geimpft, hat einen Chip und türkischen Impfpass.

Alle weiteren Infos bitte bei Corinna Harders erfragen:
04822/363004 oder 0170/2075494 "Nordlicht für Notfelle"
Email: nordlicht@polarhunde.de
![]()

Alle weiteren Infos bitte beim Tierschutzverein Marsberg e.V. erfragen:
02994/908372 oder 0151/ 191 117 17
Email: e.heinemann@gmx.de
![]()
Nikita
(aktualisiert am 05.01.2010)

Nikita ist gerade ein Jahr alt (am 24.12.2008 geboren), ist eine Huskymixdame (Mutter war ein Schäferhund-Huskymix, Vater ein reinrassiger Siberian Husky)
Nikita ist bereits ab und zu im Gespann gelaufen, verträgt sich aber leider nicht mit dominanten Hündinnen, was auch der Abgabegrund des jetzigen Besitzers ist.
Sonst kommt sie sehr gut mit allen Zwei- und Vierbeinern zurecht.
Alle weiteren Infos bitte beim jetzigen Besitzer erfragen: 0171/6288834
Email: AlexandervZ@t-online.de
![]()
Huskyrüde
(aktualisiert am 16.12.09)

![]()
Balou
(aktualisiert am 07.08.09)

![]()
Rex und Digo
(aktualisiert am 03.08.09)

REX DIGO
![]()
Yukon
(aktuell vom 15.06.09)
leider noch kein Foto, reiche ich nach!
Wer Yukon endlich ein artgerechtes Zuhause schenken kann, der meldet sich bitte bei Fam. Kugler, die ihn vorübergehend aufgenommen hat:
Email: dummy_mic@yahoo.de
Tel.: 0163/4606852
![]()
Boomer
(aktuell vom 19.05.09)

Nanouk
(aktualisiert am 16.08.08)

![]()
Zum Nachdenken
An alle Tierbesitzer und die jenigen, die es vielleicht mal werden wollen oder
waren....
"How Could You?" , Copyright Jim Willis 2001, tiergarten@onebox.com,
Homepage (Übersetzt aus dem Amerikanischen von Elvira Rösch & Nicole
Valentin-Willis)
Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte
Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl
durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein
bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger
und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und
drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.
Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du
warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich
erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und
Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte
nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten
Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn
"Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste
stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.
Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen
- und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete
geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg,
tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor
Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau,
ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim
willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war
glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich
teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und
ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern.
Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so
verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte.
Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem
"Gefangenen der Liebe". Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr
Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf
wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine
Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung
- denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit
meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre. Ich kroch heimlich in
ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf
das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst
Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der
Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich.
In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das
Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen
Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.
Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und
sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du
hast die richtige Wahl für "Deine" Familie
getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie. Ich
freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach
Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die
Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie
finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu.
Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren
erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger
einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen
mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um
die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und
Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben.
Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich
auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten,
und nun habe ich auch einen. Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten
Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden
Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden.
Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?". Sie kümmern
sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert,
aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer
vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest
Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer
Traum gewesen sei. oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der
Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts
aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter
Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in meine
ferne Ecke zurück und wartete. Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des
Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu
einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch
und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte
vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der
Erleichterung.
Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war
ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte
ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte. Behutsam legte sie
den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange
floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen
Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene
ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch
meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen
Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?" Vielleicht verstand sie
die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie
umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu
sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch
missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre
- einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort.
Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines
Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?"
nicht ihr galt.
Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an
Dich denken und auf Dich warten. Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel
Loyalität zeigen.